Gartenplanung, Gartengestaltung, Gartenpflege Burgenland

Der Wunschgarten

Der Wunschgarten

Auftraggeber: Familie R., Sommer 2012

Als wir mit Herrn R. das erste Mal den Ort des zukünftigen Gartens begutachteten und er uns seine Wünsche und Ziele näher erklärte, waren wir uns zunächst nicht sicher, ob er den Umfang des Projektes erkannte. Denn bis wir mit dem Garten beginnen konnten, war noch viel zu tun. Und siehe da, ein Jahr später hatte er alles umgesetzt und die Realisierung des Wunschgartens begann.

Aber zunächst einmal zu den Wünschen und der Planung: Familie R. wollte endlich einen Garten. Am Besten mit einem Kneippbecken, damit sie ihrer Leidenschaft jeden Tag nachkommen können. Weiters war es noch ein Wunsch eine Gemüsefläche zu haben und viele Blumen, die das ganze Jahr blühen.

Für Herrn R. war es nach wie vor auch sehr wichtig dass der zukünftige Garten auch wirtschaftlich nutzbar sein soll, z.B. für das Bearbeiten und Einlagern von Brennholz.

VOESN: Schwimmteich-Naturpool-Verband-SiegelBei der Gestaltung entschieden wir uns auf die bestehende Klinkermauer einzugehen und das Thema “ROT” immer wieder zu verwenden. Leider stellte sich kurz vor Beginn der Arbeiten heraus, dass das bestehende Mauerwerk zu desolat war um es zu erhalten und wurde daher noch abgerissen. Die Mauer hielten wir danach in Weiß, für die Abdeckung entschieden wir uns wieder Ziegeln zu verwenden.

Das Kneippbecken wurde auf die linke Seite und der dazugehörige Sitzplatz auf die rechte Seite der Grundstücksgrenze platziert. Hier war der beste Platz um die Sonne so lange wie möglich genießen zu können. Als Sonnenschutz dient ein Sonnensegel der Firma Maletschek.

Das Gemüsebeet wurde in Form eines Hochbeetes eingeplant. Dies war einerseits sehr praktisch (die Grundstücksgrenze verlief sehr willkürlich) und andererseits erleichtert es der Familie R. noch in Jahren ihr Leben.

Beim Kneippbecken entschieden wir uns für eine biologische Filteranlage der Marke Hydrobalance und für verschiedenste Bodenbeläge, um damit noch zusätzlich die Durchblutung anzuregen.

Es stellte sich am Ende der Planung doch noch heraus, dass der Wunsch eigene Obstbäume zu haben, doch größer sei als gedacht. Deshalb verwendeten wir noch drei schwachwüchsige Obstbäume entlang der Einfahrt und als Solitärbäume wurden Asimina triloba – Indianerbananen eingepflanzt.

Familie R. hat uns erzählt dass sie fast jeden Tag fleißig kneippen und würden sie das Projekt nochmals umsetzen, würden sie es genauso machen. Eine schönere Bestätigung für ein gelungenes Projekt gibt es für uns nicht!

Bildergalerie

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